Tor 28 – Des grossen Übergewicht, Angst vor dem Tod

Die Menschen streben nach Sicherheit und Komfort in ihrem Leben. Hier zeigt sich das Ideal des
modernen Menschen: gefüttert, warm, im weichen Bett schlafend, in den Fernseher schauend – was
will man mehr? Es ist ein normales, durchschnittliches Leben.

Wir haben panische Angst vor dem Tod und Furcht vor dem Altwerden, als Bote von Krankheiten und
dem Tod. Es ist aber nicht die Angst vor dem Tod selbst, die uns plagt, sondern die Angst vor dem
sinnlosen Tod. Angst vor dem unnützen Leben. Wenn das Leben nicht richtig gelebt wird, gibt es
nichts, was nach meinem Tod bleibt. Mein Leben hatte keinen Sinn gehabt…dann bin ich in einem
Vakuum und dann kommt die Katastrophe.

Was hat das Leben für einen Wert? Welchen Sinn hat das Überleben ohne ein Über-Leben? Was
bleibt nach mir, wenn ich sterbe? Das ist eine individuelle Frage. Auflösung dieser Frage geht nur,
durch sich selbst zu sein. Sein eigenes Leben zu führen.
So wird diese Angst vor dem unnützen Leben zum Treibstoff, sich selbst zu leben. V. W.